Geilenkirchen – Orte der Erinnerung für jüdische Mitbürger und andere Verfolgte in der NS-Zeit

Flyer 1. Stolpersteinverlegung 5. März 2013 2016-12-27

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Flyer 4. Stolpersteineverlegung am 22. Juni 2016 2016-11-21

Flyer zur 4. Stolpersteinverlegung am 22. Juni 2016

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Nächste Stolpersteinverlegung in Geilenkirchen am 22. Juni 2016 ab 13 Uhr - Start: Konrad-Adenauer-Str. 185 2016-06-22

Am 22. Juni 2016 wird die INITIATIVE ERINNERN GEILENKIRCHEN die nächsten 11 Stolpersteine verlegen. Sie erinnern an unsere ehemaligen jüdischen Mitbürger, die bis zu ihrer Vertreibung oder Flucht vor dem NS-Regime an diesen Orten, in diesen Häusern mitten unter uns gelebt haben.

Sie haben Ausgrenzung, Vertreibung, Verfolgung und Ermordung erleiden müssen.

Die Verlegung beginnt um 13 Uhr vor dem Haus Konrad-Adenauer-Straße 185. Hier lebte zunächst bis zu ihrer Flucht nach Holland die Familie Eduard und Pauline Horn. Sohn Leopold Ludwig, gen. Lutz, war einer der jüngsten Holocaust-Opfer aus Geilenkirchen. 1930 wurde er hier geboren, 1943 in Sobibor/Polen ermordet - gerade einmal 13 Jahre alt.

Mit deren Flucht übernahm Eduards Cousin Paul Gottschalk das Geschäft: Handel mit Metzgereiartikeln, Häuten und Fellen. Aufgrund des Boykotts jüdischer Geschäfte floh auch die Familie Gottschalk, Vater Paul, Mutter Ida mit den beiden Töchtern Liesel (16 Jahre) und Ruth Elfriede (12 Jahre) 1937 nach Enschede in Holland. 1942 wurde die Familie im Lager Westerbork interniert und von dort 1943 nach Sobibor bzw. Majdanek deportiert. In diesen Vernichtungslagern in Polen wurde die Familie im Mai 1943 ermordet, Ruth Elfriede im November 1943 in Majdanek.

Vor dem Haus Konrad-Adenauer-Straße 201 werden anschließend 2 Stolpersteine für Gustav Gottschalk und Regina, geb. Cohen verlegt. Gustav, gen. "Cohns Jüs", hatte das Kolonialwarengeschäft von seinem Schwiegervater Hermann Cohen übernommen. Das Ehepaar war nach der Pogromnacht in einem sogenannten "Judenhaus" in Aachen, Grüner Weg, interniert. Am 26. Juli 1942 wurden beide von Düsseldorf aus nach Theresienstadt deportiert, wo Gustav am 15. August 1942 verstarb. Regina wurde am 26. September des gleichen Jahres nach Treblinka deportiert und gilt seitdem als vermisst, was nichts anderes bedeutet, als dass sie dort direkt nach ihrer Ankunft ermordet wurde.

Zwei Stolpersteine werden zum Schluss vor dem Haus Konrad-Adenauer-Straße 228 verlegt, für Wilhelm Gottschalk, gen. "Leutnant" und seinen Sohn Karl Gottschalk. Wilhelm wurde bereits am 21. Juli 1942 von Düsseldorf aus nach Theresienstadt deportiert und 2 Monate später in Treblinka ermordet. Wilhelm war verheiratet mit Sabine Dahl, die 1938 in Wuppertal-Elberfeld bei Verwandten (Bruder Joseph Dahl), zu denen das Ehepaar geflüchtet war, verstorben war. Sohn Karl Gottschalk gelang die Flucht und emigrierte in die USA. Er war nicht verheiratet. Sohn Walter Gottschalk und seine Frau Lotte, geb. Zander, wurden in Auschwitz ermordet, Sohn Herbert Gottschalk und seiner Frau Ilse, geb. Goldschmidt, gelang ebenfalls die Flucht in die USA.

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Flyer 4. Stolpersteinverlegung 22. Juni 2016 2016-06-18

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Stolpersteinverlegung 22. Juni 2016 2016-06-17

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Flyer 3. Stolpersteinverlegung 8. Mai 2015 2015-05-01

Flyer zur dritten Stolpersteinverlegung am 8. Mai 2015

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Danke, Geilenkirchen! 2014-09-11

Danke von allen unseren Gästen aus Israel und USA, von ihren Verwandten aus Holland, von der Initiative Erinnern Geilenkirchen.

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Einladung zum Konzert der Schulen 2014-08-22

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Ansprache des Schülersprechers - Pascal Winter - des Berufskollegs Wirtschaft in Geilenkirchen am ehemaligen Wohnhaus der Familie Frohmann anlässlich der Verlegung der Stolperseine am 3. Juni 2014 2014-08-03

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Ansprache des Schülersprechers – Pascal Winter – des Berufskollegs Wirtschaft in Geilenkirchen am ehemaligen Wohnhaus der Familie Frohmann anlässlich der Verlegung der Stolperseine am 3. Juni 2014: 2014-08-03

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Neu: Infobroschüre - Jüdisches Leben in Geilenkirchen 2014-06-25

Jüdisches Leben in Geilenkirchen vor dem Holocaust

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2. Verlegung von 20 Stolpersteinen am 3. Juni 2014 2014-03-23

Der Künstler Gunter Demnig wird ab 12.30 Uhr an 5 Stellen in der Stadt 20 Stolpersteine verlegen.

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Flyer 2. Stolpersteinverlegung 3. Juni 2014 2014-03-23

Flyer zur zweiten Stolpersteinverlegung am 3. Juni 2014

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Die jüdische Gemeinde Geilenkirchen - die Geilenkirchener Synagoge 2014-02-06

Jüdische Gemeinde und ihre Synagoge

Vorgetragen aus Anlass der "Tour der Erinnerung" am 26. Januar 2014 auf dem Synagogenplatz in Geilenkirchen

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Flyer 1. Stolpersteinverlegung 5. März 2013 2014-02-06

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Flyer 4. Stolpersteinverlegung 22. Juni 2016 2014-02-05

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Gedenken zum 75. Jahrestag des Pogroms 1938 in Geilenkirchen 2013-11-24

In einem Gedenkgottesdienst anlässlich der 75. Wiederkehr des Pogroms vom 9. November 1938 gedachten auf Einladung der katholischen und evangelischen Kirchengemeinde in Geilenkirchen Menschen der Gräueltaten, die mit und seit diesem Tag auch jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürgern auch in Geilenkirchen erlitten haben.

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Als Dankeschön zehn Bäume in Jerusalem gepflanzt 2013-06-14

Geilenkirchen. Gebäude wurden längst durch modernere ersetzt, Papiere, Bilder und andere Erinnerungsstücke sind verschwunden, keine einzige Familie aus der damaligen Zeit ist hier in Geilenkirchen geblieben. Und doch hat sich eine Initiative gegründet, um all dem auf den Grund zu gehen, um die Spuren, die verwischt schienen, wieder sichtbar zu machen. Dass es eines Tages auch gelingen würde – in einem solch erfreulichen Ausmaß – konnte zunächst niemand ahnen.

Artikel aus der Geilenkirchener Zeitung vom 14.06.2013. Autor: Laura Beemelmanns

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Meilensteine für die Arbeit gegen das Vergessen 2013-03-06

Der Aktionskünstler Gunter Demnig verlegt in Geilenkirchen 27 Stolpersteine gegen das Vergessen. Erinnerung an Mitbürger jüdischen Glaubens.

Artikel aus der Aachener Zeitung vom 06.03.2013. Autor: Udo Stüsser

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5. März 2013 – Verlegung von 27 Stolpersteinen 2013-02-21

Gedenken für 8 ehemalige jüdische Familien aus Geilenkirchen

Nach zweijähriger Vorarbeit der Initiative Erinnern Geilenkirchen wird der Künstler Gunter Demnig ab 9.00 Uhr mit der Verlegung an 8 Stellen in der Stadt beginnen.

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Grußwort des Bürgermeisters 2013-01-26

Grußwort des Bürgermeisters der Stadt Geilenkirchen, Thomas Fiedler, zur Eintragung von Sharon und Richard Dahl ins „Goldene Buch“ der Stadt und zur „Fachtagung Erinnern“ am 26. Januar 2013 im Franziskusheim Geilenkirchen

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Grußwort des Landrats 2013-01-26

Grußwort des Landrats des Kreises Heinsberg, Stephan Pusch, an die Teilnehmer des Aktionswochenendes

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Geilenkirchens Vergangenheit muss erhalten werden 2013-01-07

„Initiative Erinnern“ ist auf der Suche nach alten Bildern und Familienfotos. Die Forschungsarbeit soll fortgesetzt werden.

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Antrag an den Bürgermeister der Stadt Geilenkirchen, Thomas Fiedler und an die Stadtverordneten des Rates der Stadt Geilenkirchen 2012-01-18

Genehmigung für das Verlegen von „Stolpersteinen“

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